Vier Wochen nach dem unvergesslichen Gymnaestrada-Besuch in Lausanne hatte Georg Hofmeier für aTuTi erneut einen grossartigen Event organisiert. Der dreiteilige Anlass begann in Nuglar, führte ins Musikautomatenmuseum nach Seewen und endete mit einem mundigen Nachtessen auf der Wasserfallen oberhalb Reigoldswil.
Es gehört seit Jahren zu einer schönen Tradition, dass sich die Vorstandsmitglieder der aTuTi , die Ehrenmitglieder, Fahnenträger und Fahnenpaten mitsamt Partnerinnen und Partnern jeweils im August zu einem Ausflug treffen. Wie schon im letzten Jahr, als das Kloster Mariastein Ziel des Ausfluges war, zog es die aTuTi-Familie erneut ins herrliche Schwarzbubenland.
31 noch aktive und ehemalige aTuTi- Funktionäre liessen sich dieses Erlebnis nicht entgehen. Bildeten über Jahre die Ehrenmitglieder nur ein Bruchteil der Anwesenden, so befanden sich diesmal die Ehrenmitglieder und ihre Partnerinnen in der Mehrheit. So ändern sich die Zeiten.
Im schmucken Landhausgarten von Alice und Georg Hofmeier gab es zuerst ein Wiedersehen mit Turnkolleginnen und Turnkollegen und eine gemütliche Talkrunde. Bei Sonnenschein und angenehmen Temperaturen liess man es sich schmecken, bestaunte das ausgeklügelte Wasserspiel, genoss Alice Hofmeiers Apéro-Köstlichkeiten und den tollen Service von Hofmeiers aufmerksamen Grosskindern Jonas und Lea.
In seinen Grussworten gab Georg Hofmeier seiner Freude Ausdruck, dass alle den Weg nach Nuglar gefunden hätten, quasi zum Abschlussanlass seiner aTuTi-Tätigkeit. "Getreu dem aTuTi-Leidbild wollen wir heute miteinander die Kameradschaft pflegen, etwas, das leider in der heutigen Zeit oftmals zu kurz kommt", betonte Hofmeier. Der Präsident der aTuTi, Alfred Götschi dankte den Gastgebern herzlich für die Organisation und Bewirtung. Götschi mahnte, mit Blick in die Zukunft, den Level dieses Anlasses nicht immer höher anzusetzen.
Nach einer rund 15-minütigen Fahrt folgte die Führung in zwei Gruppen durch das Museum für Musikautomaten, das eine der weltweit grössten und bekanntesten Sammlungen Musikdosen, Plattenspieldosen und anderen mechanischen Musikautomaten aus dem 18. Jahrhundert bis in die heutige Zeit beherbergt. Obwohl die meisten Teilnehmer schon ein- oder mehrmals diesen einzigartigen Ort besuchten, gibt es immer wieder neue, faszinierende Schönheiten zu sehen und zu hören. Das Museum für Musikautomaten verdankt seine Existenz der leidenschaftlichen Sammlungstätigkeit von Dr. h.c. Heinrich Weiss. Im Mittelpunkt der Museumsaktivitäten steht die Gesellschaft für Musikautomaten Seewen (GMS), dessen Präsident Georg Hofmeier seit 1999 ist. Die grösste Aufmerksamkeit beim rund 1 ½ stündigen Besuch galt der riesengrossen Schiffsorgel der Britanic, dem Schwesternschiff der legendären Titanic.
Quer durch das Scharzbubenland, auf einem Geheimpfad, der nur Insidern bekannt ist, folgte die Verschiebung nach Reigoldswil, zur Talstation der Luftseilbahn auf die Wasserfalle. Die aTuTis genossen die Fahrt mit der Luftseilbahn. Toll, lautlos hoch oben über die intakten Juralandschaften zu schweben. Es folgte eine kurze, leicht ansteigende Wanderung von der Bergstation der Wasserfallenbahn zum Berggasthaus Hintere Wasserfalle. In der heimeligen Gaststätte liess es sich die grosse aTuTi-Familie nochmals gemütlich sein. Originell und sehr bekömmlich dazu war das Nachtessen, der "Galgengrill", eine Spezialität des Hauses. Nach dem währschaften Nachtessen gings zurück zur Bahn. Die nächtliche Gondelfahrt, bildete ein spezielles Erlebnis zum Abschluss.
Am Ende bleibt ein herzliches Dankeschön an Alice und Georg Hofmeier für die diversen Donationen und für die Organisation des wunderbaren Ausflugs, der allen noch lange in guter Erinnerung bleiben wird.
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