Solothurner Turnverband
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Zusammenkunft der aTuTi Vorstandsmitglieder, Ehrenmitglieder, Fähnriche, Partnerinnen und Partner

von Monika Brugger
19. August 2017

aTuTi in Aarburg und
aTuTi auf der Aarburg


Die frohe aTuTi-Schar traf sich am Nachmittag des 18. August 2017, bei schönstem Wetter, vor dem Restaurant La Perla in Aarburg. Schon bald gesellte sich der Führer für den Rundgang auf der Festung zu der Gruppe. Nachdem alle ihren Durst gestillt hatten, ging es auch schon los….
 
Also ihr Liebe……
 
"Woog"
Michel Spiess erklärte uns am Ufer der Aare, was es mit der "Woog" (Waage) auf sich hat. Dort fliesst die Aare aufwärts. Treibgut wird bis zu 300 Meter weit den Fluss hinaufgetragen, manchmal bis 7 Male, bevor es den Weg flussabwärts Richtung Olten findet. Die Aare wird vom Aarburger Festungsfelsen in ein Knie gezwungen. Mitten im Fluss treffen die starke Strömung und das ruhige Wasser im naturgeformten Hafen aufeinander. Mächtige Wasserwirbel markieren diese Grenze. Das Wasser im Becken wird von ihnen zurückgehalten und flussaufwärts gedrängt. Erst wenn nach ein paar Minuten der Druck zu stark wird, entleert sich das Becken. Dies kann man alle 3 - 9 Minuten (je nach Wasserstand) mitverfolgen. Der Wasserstand im Hafen sinkt dann jeweils um ein paar Zentimeter. Verstärkt wird die Gegenströmung von zwei Bächen, die bei der "Woog" (Waage), wie die Aarburger ihr Naturwunder nennen, in die Aare fliessen.
 
Pfarrhaus
Von der Aare weg Richtung Burg führte uns der Weg am Pfarrhaus vorbei. Die Berner bauten früher Pfarrhäuser mit vielen Zimmern. Die Pfarrer fanden, durch ihre vielen Müssigstunden, recht viel Zeit, um für eine grosse Kinderschar zu sorgen. Auch waren die Berner viel auf Reisen und da es in Aarburg kein Hotel gab, konnte man jeweils im Pfarrhaus unterhalb der Burg für eine Nacht logieren. Beim Abendessen oder später im Raucherzimmer konnte sich der Pfarrer vom Gehörten Notizen machen, welche er nach Bern sandte.
 
Aarburg
Zusammen stiegen wir dann die vielen Stufen zur Burg hinauf. Die Burg über dem Städtchen Aarburg wurde von den Grafen von Froburg im frühen 12. Jahrhundert erbaut. Als erstes entstanden ein zweistöckiges Gebäude und ein Turm. Ob der Name Aarburg nun von Aare und Burg herkommt, oder vom Adler "Aar" im Wappen und Burg ist wohl nicht so ganz klar. Ende des 13. Jahrhunderts ging die Burg an die Habsburger über und wurde 1415 von den Bernern übernommen. Die Berner liessen die Burg zwischen 1659 und 1673 durch Leibeigene im Frondienst zu einer mehr als 400m langen Festungsanlage ausbauen. Die Kaserne beherbergte eine eigene, sowie eine Gastkompanie.
 
Zwei Stunden vergingen wie im Flug und Michel Spiess hätte noch so viel Interessantes zu erzählen gewusst. Mit Humor, viel Gestik und einer theatralischen Art, verstand es Michel Spiess die 32 aTuTi  ins Mittelalter zu versetzen.
 
Apéro und Abendessen
Den anschliessenden Apéro genossen alle im Freien, bevor der Sturm kam. Von Ruedi Engel wurde auch der diesjährige Ausflug perfekt vorbereitet und wir konnten bei einem guten Essen den Abend ausklingen lassen.

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