Solothurner Turnverband
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Jugendsporttag nach einer Corona bedingten Pause auf einer bestens vorbereiteten Anlage bei teilweise strömenden Regen.

von Peter Bützer
4. Juni 2021

Nachdem die Jugendsporttage wegen Corona im letzten Jahr abgesagt werden mussten, organisierten Philipp Schmid (Jugendverantwortlicher Regionalturnverband Thal-Gäu) und der TV Egerkingen mit Jeremias Koch (Leiter OK Jugitag) einen eintägigen Jugendsporttag unter Einhaltung der Corona Vorgaben.

Es haben sich 17 Vereine mit rund 770 Kindern und Jugendlichen angemeldet. Dass es über den ganzen Tag verteilt, immer wieder regnete, tat der guten Laune und dem Einsatzwillen der Teilnehmenden keinen Abbruch. Man sah sehr viele lachende Gesichter und die Jugendlichen freuten sich, dass sie sich nach einem Jahr Unterbruch wieder im sportlichen Wettkampf messen konnten.

Angeboten wurden im Bereich Leichtathletik: 60m Lauf, Weitsprung und Ballwurf. Die Teilnehmer wurden für die Wettkämpfe in 12 Blöcke eingeteilt. Damit war gewährleistet, dass sich nie alle Jugendlichen gleichzeitig auf dem Gelände befanden.  Das beste Resultat erkämpfte sich bei den Mädchen Noelle Studer mit 2427 Punkten und Nicola Brunner bei den Knaben mit 1927 Punkten. Beide vom STV Welschenrohr. 

Vom TV Egerkingen wurde noch der «Dünnerelauf» angeboten. Für die Jahrgänge 2010 -2014 ein Parcours entlang der Dünnere von 1000 m Länge und für die Jahrgänge 2005 – 2009 ein Parcours von 1800 m Länge. Entsprechend dem Quellgebiet der Dünneren besetzte der STV Welschenrohr drei Mal die Bestzeit! Und zwar mit Erdin Celia (Jg. 2007) mit 6:49 min und Linus Fuchs (Jg. 2006) mit 6:20 min über 1800 m und Rescalli Joel (Jg. 2010) mit 3:45 min über 1000. m. Die Ehre der Gäuer verteidigte Emily Propst (Jg. 2010) vom TV Oberbuchsiten mit 3:50 min über 1000 m. Bei den 16-Jährigen gewann Robin Schürmann vom TV Egerkingen den UBS Kids Cup sowie den «Dünnerelauf».

48 Turnende haben sich für den Geräteturnwettkampf angemeldet. In der Turnhalle wurde ein 4 Kampf mit Reck, Boden, Ring und Sprung geturnt. Mit 35.90 Punkten erreichte Priscilla Künzli (K4) vom Getu Matzendorf bei den Mädchen und bei den Knaben Luca Sommer (K4) vom RZ Wolfwil mit 45.10 die höchste Punktzahl. Sonja Nussbaumer (Verantwortliche GETU Jugitag Regionalturnverband) war mit den Leistungen der Turnenden nach dem Corona bedingten Unterbruch sehr zufrieden. Die Jugendlichen haben sehr schnell wieder in die alte Form zurückgefunden und eine tolle Leistung gezeigt.

Für die jüngsten Teilnehmer (Jahrgänge 2014 -2016) wurden die Bambini Games mit Zielwurf, Ballwurf, Balltransport, Sackhüpfen und Seilspringen angeboten. Hier stand für die 165 Mädchen und Buben die Freude an der Bewegung an erster Stelle. Die meisten Punkte holten sich Amelie Nützi (273) vom TV Wolfwil und Jan Walser (291) vom TV Neuendorf. Beide Jahrgang 2014. 

Philipp Schmid lobte die Zusammenarbeit mit dem OK des TVs Egerkingen welches unter der Leitung von Jeremias Koch umsichtig und engagiert agierte. Christoph Reist (Chef Ressort Bau) hat mit seiner Crew die Infrastruktur so gut vorbereitet, dass der Anlass auch unter diesen schwierigen Wetter- und Coronaumständen ohne Probleme durchgeführt werden konnte. Die Einhaltung des Corona-Schutzkonzeptes hatte für den Verband und das OK erste Priorität. So waren keine Zuschauer zugelassen und der TV Egerkingen verzichtete auf eine Festwirtschaft und somit auf die damit anfallenden Erträge. Für die Organisatoren standen der Anlass und der Dienst an der Sache im Vordergrund. Deshalb ist der Verein auch dankbar für die grosszügige Unterstützung zahlreicher regionaler Sponsoren, ohne die der Anlass nicht durchführbar gewesen wäre. Zu dieser Unterstützung gehört auch aTuTi (Vereinigung alt Turner und Turnerinnen), welche in diesem Jahr ihr 100-Jähriges Jubiläum feiert und einen namhaften Beitrag beisteuerte. Ein grosser Dank geht auch an die Gemeinde für die Infrastruktur sowie die zahlreichen Wertungsrichterinnen und Wertungsrichter. Sie haben den ganzen Tag und zum Teil bei strömenden Regen eine sehr wichtige Arbeit erledigt.

Nach einem sportlichen Wettkampf auf dem Podest zu stehen ist für jeden Wettkämpfer das grosse Ziel! Philipp Schmid fand es schade, dass wegen Corona keine feierliche Siegerehrung mit allen Teilnehmenden durchgeführt werden konnte. Die Medaillen werden aber den Vereinen zugestellt, welche sie den Rangierten vielleicht in einer kleinen Zeremonie überreichen werden.

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