Solothurner Turnverband
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35/55+ Frühlingskurs 2019 in Bellach vom 9. März

von hfd
15. März 2019
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35/55+ Frühlingskurs 2019 Bellach

Die Solothurner Turnleiterinnen und Turnleiter haben sich am Frühlingskurs in Bellach weitergebildet und sind bereit neue Ideen in ihren Turnbetrieb einzubringen. Auch den 35/55+-Turnern, die nicht am ETF teilnehmen wird 2019 ein attraktives Programm geboten.

Die Equipe der Männerriege empfing die 67 Kursteilnehmer und acht Kursleiter des SOTV bereits vor der Sporthalle Kaselfeld und organisierte das Parkieren. Abteilungsleiter Stefan Speiser begrüsste pünktlich um 13.00 Uhr die voll motivierten Turnleiterinnen und Turnleiter, leitete über zum traditionellen Start mit dem Turnerlied und übergab an Adrian Rudolf von Rohr zum Warm-Up.
Anschliessend gingen die Kursteilnehmer, aufgeteilt in drei Gruppen, „an die Arbeit“ zu den Kursleitern.

Tschoukball – exotisch, doch von einem Schweizer erfunden
Ein Mannschaftsspiel ohne Zweikämpfe, ohne Körperkontakt und ohne Verletzungsgefahr wünscht sich mancher Turnleiter. Es könnte Tschoukball sein. Auf den ersten Blick ein Spiel wie Handball ohne Goalie. Man wirft den Ball auf einen gefederten Rahmen, genannt „Frame“, von dort wird er zurück katapultiert. Fällt der Ball anschliessend im Spielfeld zu Boden, gibt’s für das Werfer-Team einen Punkt. Wird der Ball von einem Spieler der gegnerischen Mannschaft gefangen, kann diese Mannschaft weiterspielen. Wer einen Ball auffängt, den ein Spieler seiner eigenen Mannschaft auf den Rahmen geworden hat, macht er einen Fehler und die Gegner gewinnen einen Punkt. Und diese Regel - dem Ball ausweichen, statt ihn zu fangen – widerspricht allen Volley- Korb- und Handballern. Um jeden Ball zu kämpfen und den Gegner am Spielen zu hindern, ist so stark antrainiert, dass diese Regelwidrigkeit immer wieder gepfiffen werden muss.
Zur Illustration, was Tschoukball wirklich ist, empfiehlt Adrian Rudolf von Rohr, unter „Tschoukball“ zu googeln.

Overball – klein aber oho
Der Overball wird nicht vollgepumpt und ist deshalb ist ein weiches und griffiges Handgerät. Therese Hartmann demonstrierte eine ganze Reihe von Ideen wie mit diesem Gymnastikball Ausdauer, Gleichgewicht und die Muskulatur gestärkt werden. Der Overball ist vielseitig einsetzbar. Nur ein Beispiel dazu: Drückt man den Overball mit dem Rücken an eine Wand, und verschiebt ihn zwischen den Schulterblättern, entspannt sich die Wirbelsäule.
Die Turnleiter werden mit den erhaltenen Kursunterlagen, zusammen mit einer flotten Musik, ihre Turnstunden noch interessanter gestalten können.
 
Therapieball – gross und vielseitig einsetzbar
Nach ein paar Übungen zum Gewöhnen an den grossen Ball, zeigten Lotti Allemann und Marlyse Gehrig eine Choreographie zu einem Sirtaki. Diese Gymnastik sei nicht nur für Frauen, sondern auch für ältere Herren geeignet, ermutigten sie gleich zu Beginn der Lektion die männlichen Turnleiter. Die beiden routinierten Instruktorinnen führten mit kleinen Sequenzen durch die Melodie und schon nach zwei, drei Durchläufen hatten die meisten den Ablauf in Griff. Lotti und Marlyse versprachen am Schluss der Lektion den Sirtaki nochmals darzubieten.
Sepp Jermann stellte ein Stationentraining mit dem Therapieball vor, das angepasst an den Fitnessstand der Teilnehmer, in die Turnstunden eingebaut werden kann. Es enthält Übungen zum Kräftigen der Arm- Brust- Rumpf- und Oberschenkelmuskulatur. Aber auch das Gleichgewichtgefühl und die Ausdauer können mithilfe des grossen Therapieballs gefördert werden. Ausserdem enthielt das Sationentraining auch Übungen zum Entspannen des Rückens.
Wie angekündigt, ertönte zum Schluss wieder die griechische Musik und alle wollten zeigen, was sie gelernt hatten. Und es klappte bestens. Dabei kam auch bei gestandenen Männern Freude auf.
 
Dank an den Gastgeber
Abteilungschef Stefan Speiser bedankte sich beim Organisations-Team der Männerriege Bellach. Es bestand aus Hanspeter Kocher, Markus Kölliker, Hans Liechti und Thomas Walker. Die Männerriege Bellach reservierte die Dreifachhalle Kaselfeld, regelte das Parkieren, und sorgte für die benötigten Turngeräte. Die vier Mann starke Service-Brigade für den Lunch war bereits Stunden vor der Pause anwesend und konnte den Turnbetrieb als Zuschauer mitverfolgen. Grosse Klasse war auch der Bellacher-Lunch. Er bestand aus einem Getränk, Äpfeln, Bananen, Schoggi- und Getreideriegeln und dem „Bäuch-Sandwich“. Dieses ist rechteckig und reich bestückt mit Salat, Käse, Salami und so weiter und vor allem „mega-gut“ So bezeichnete es ein Kursteilnehmer, der nur mit dem Morgenkaffee nach Bellach gekommen war.

Neues aus der Abteilung 35/55+
Der nächste Kurs für Fit+Fun-Schiedsrichter findet am 4. Mai in Balsthal statt.
Sepp Jermann orientierte über den Schiedsrichtereinsatz am ETF. Laut STV können nicht alle brevetierten Fit+Fun-Richter eingesetzt werden. Es ist noch nicht bekannt, wann und wer aufgeboten wird.
Nach dem ETF gibt es bei Fit+Fun neue Spiele. Diese werden am Schirikurs vom 7. September vorgestellt.
Die Verantwortliche für die Aktiv-Woche, Andrea Bircher, verwies auf die bereitgelegten Flyer. Dieses Jahr geht es ins Montafon: nach St.Gallenkirch. Es hat noch freie Plätze. Man kann sich bis am 29. Juni anmelden. Das Programm ist nicht nur für „jüngere Leute“, auch über 70jährige werden sich über das Angebot freuen können.
Am 31. März läuft die Anmeldfrist ab für die aTuTi-Reise vom 10. Juli an die Gymnaestrada (Siehe www.SOTV.ch).
Stefan Speiser entschuldigt Albert Gehrig, der krankheitshalber nicht anwesend ist, und wünscht ihm gute Besserung. Albert lässt mitteilen, dass unsere Volleyballmeisterschaft 2018-2019 für Damen und Herren bald zu Ende geht. Stefan dankt auch den Luterbachern Stefan Fluri und Heinz Peter für ihr Engagement im 35/55+ Volleyball. Stefan schliesst den erfolgreich verlaufenen Kurs mit dem Dank an alle Teilnehmer, dem Leiterteam, der Kursadministration und allen Helfern.
 
 

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