Solothurner Turnverband
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35/55+ Kantonaler Spieltag vom 6. September in Neuendorf

von hfd
12. September 2020

Gleich wie jedes Jahr – nur ganz anders!
Der Kantonale Spieltag fand wie letztes Jahr in Neuendorf statt. 17 Faustball- und 13 Volleyball-Mannschaften hatten sich angemeldet. Wiederum waren keine Damen-Mannschaften dabei. Die Teams, in denen eine oder sogar zwei Damen mitspielten, konnte man an einer Hand abzählen. Im 2019 waren ebenfalls total 30 Mannschaften am Spieltag dabei. Der Spielbetrieb war wie im Vorjahr perfekt organisiert. Die Verpflegung, die Rangverkündigung und das ganze Drum-und-Dran waren auch wieder tadellos.


Nur das Verhalten die Spieler, Funktionäre, Organisatoren, Helfer und Besucher war unübersehbar abweichend von der letztjährigen Veranstaltung. Der ganze Tag stand im Zeichen des Corona-Schutzkonzepts. 
Im Januar war noch alles klar. Der Spieltag findet am Sonntag, 6. September in Neuendorf statt. Als dann im März der Bundesrat scharfe Massnahmen zum Schutz der Bevölkerung einführte, war auch der Spieltag davon betroffen. Anfang Juni wurden die Bestimmungen weitgehend gelockert, und  unter einem besonderen Schutzkonzept war es möglich den Spieltag durchzuführen. Gewissheit, ob die Corona-Massnahmen später wieder verstärkt werden, hatte niemand. Das OK des TVS Neuendorf mit dem Vorsitzenden Meinrad Müller entschied Mitte Juni den Spieltag durchzuführen und erstellte neben den üblichen Vorbereitungen ein individuelles Schutzkonzept für den Spieltag.
Kleinfeld-Faustball
In der Kategorie A zierten die Neuendorfer die Rangliste mit den Positionen 1 und 2. Die beiden Teams erreichten 10 bzw. 9 Punkte. Der letztjährige Sieger, die Männerriege Breitenbach, belegte den dritten Platz mit 8 Punkten. Dicht gefolgt vom TV Gunzgen mit 7 Punkten. Im 7. Rang platzierte sich der STV Hägendorf mit der gleichen Punktzahl wie der TV Solothurn Stadt, beide verbleiben jedoch in der Kategorie A.
Die Kategorie B dominierte Breitenbach 2 mit 14 Punkten.  Der TV Gunzgen 2 konnte den zweiten Preis mit nach Hause nehmen. 
Volleyball
Favorit war der TSV Deitingen, der Gewinner der Volleyball-Meisterschaft 2018/2019. Die „ewigen Sieger“, VG Tornado Derendingen mussten diesmal ohne ihre Leistungsträger Christoph Zeltner und Beat Fischer antreten. Derendingen besiegte die Tornados im ersten Spiel mit 26:24. Das Rückspiel  verloren die Deitinger jedoch mit  17:31. Das Entscheidungsspiel um den ersten und zweiten Platz Tornado Derendingen gegen Deitingen gewann VG Tornado Derendingen und war somit Volleyball-Sieger der Kategorie A.
Die ASS TV Grenchen siegte in der Kategorie B, teilweise mit Kantersiegen von mehr als 10 Punkten Vorsprung, gegen  Niederelinsbach  sogar mit 18 Punkten. Die Grenchner gewannen 5 Partien und hatten in der zweiten Begegnung mit Biberist aktiv! einen Aussetzer und verloren 20:25.
In der Kategorie C war der MTV Laupersdorf mit deutlichem Abstand  auf Platz 1. Zweiter wurde die Mannschaft des TSV Neuendorf. Die Lommiswiler landeten mit Null Punkten auf dem letzten Platz. Es  fehlte nur wenig Glück und sie hätten das Spiel gegen Luterbach 2 gewonnen. Doch das Endresultat war klar: 23:24 für Luterbach 2.
Kein Grossaufmarsch der Zuschauer
Offensichtlich waren wegen den Corona-Vorgaben nur wenige Zuschauer abwesend. Doch konnte man einige frühere Funktionäre der Abteilung und ein Handvoll Fans auf den Spielplätzen antreffen. Unter den Begleitpersonen der Mannschaften befanden sich auch zwei Damen in einem besonderen Outfit. Es handelte sich um die Gattinnen der beiden aus dem indischen Pandschab stammenden  Spieler des Teams Tornado Derendingen. Die für uns ungewöhnlichen, exotisch aussehenden Gewänder gaben dem Kantonalen Spieltag fast eine internationale Dimension. 
Rang und Namen
An der Rangverkündigung wurden die traditionellen Preise verteilt. Adrian Rudolf von Rohr und Albert Gehrig von der Abteilung 35/55+ überreichten diese unter Applaus der anwesenden Spieler und Begleiter. Die Erstplatzierten jeder Kategorie erhielten eine Seite Bauernspeck  und die Zweiten eine grosse Salami. Stefan Speiser, Abteilungsleiter 35/55+,  interviewte Walter Plüss, der nach 50 Jahren zum letzten Mal als aktiver Faustballer im Einsatz war. Die Neuendorfer widmeten ihm ein Abschiedsspiel mit viel Trara.
Ohne grosses Brimborium wurde der langjährige Spielleiter Albert Gehrig verabschiedet. Es war sein letzter Einsatz für die Abteilung 35/55+. Stefan Speiser dankte ihm für seine Verdienste um die Spieltage und die Arbeit in der Abteilung. Albert hat das Faustball-Turnier für den Spieltag neu gestaltet und mit dem Kleinfeld-Faustball einen namhaften Erfolg erzielt. Stefan hofft, dass bald ein geeigneter Nachfolger gefunden wird.
Meinrad Müller,  Präsident des OK Kantonaler Spieltag des TSV Neuendorf orientierte, dass die Spielerlisten nach vierzehn Tagen vernichtet werden, sofern keine Ansteckung mit Covid-19 gemeldet wird. Er war sichtlich erleichtert, dass der Spieltag  ohne Schwierigkeiten abgelaufen ist und die erteilten Weisungen eingehalten wurden. Es ist nicht selbstverständlich, dass  ständig die Hände, die Spielbälle, und die weiteren Geräte nach jedem Gebrauch desinfiziert werden und bei jedem Toilettengang die Hygienemaske montiert wird.
Stefan Speiser gratulierte dem OK für die grosse Arbeit mit viel zusätzlichem Aufwand zum aussergewöhnlichen Kantonalen Spieltag 2020. Er dankte allen, die dazu beigetragen haben diesen Spieltag erfolgreich durchzuführen. Er bewunderte auch den Elan, wie das OK das „Ding“ zum guten Ende brachte. Alle Anwesenden applaudierten zu dieser Glanzleistung und freuten sich riesig, dass wieder einmal an Anlass zustande gekommen ist. Die wahren Sieger dieses Spieltags sind die Mitglieder des OK TVS Neuendorf. Als Zeichen, dass das nicht nur eine Redewendung war, übergab er  Meinrad Müller  den Siegerpreis: eine Speckseite und eine Salami.

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